SSB- Stadtsportbund Schwerin e.V.
Volltextsuche:

Unterstützer:
AOK

Sparkasse Schwerin


Es wird olympisch winterlich: Die XXIV.Olympischen Winterspiele in Peking rufen / Auch eine Wahl-Schwerinerin und ein Wahl-Schweriner "stürmten" den Winter-Olymp


Und wieder ruft Olympia. Dieses Mal, vom 4.Februar 2022 bis 20.Februar 2022, geht es zu den XXIV.Olympischen Winterspielen nach Peking - dort, wo es bereits die XXIX.Olympischen (Sommer-)Spiele gab. Ein Novum in der Olympia-Historie.

 

Erwartet werden mehr als 3000 Athletinnen und Athleten aus fast 100 Ländern, die um 109 Goldmedaillen wetteifern werden.

 

Pyeongchang 2018 mit starken Norwegern und Deutschen

 

Bei den vorerst letzten Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang lieferten sich Norwegen und Deutschland, zwar nicht mehr im Sommersport, aber noch immer im Wintersport "eine Macht", ein spannendes Duell um Rang eins im eigentlich offiziell verpönten Medaillenspiegel. Mit 39 Medaillen, darunter 14 x Gold, verwiesen die Norwegerinnen und Norweger "Schwarz-Rot-Gold" auf Rang zwei (31 Medaillen, auch 14 x Gold).

 

Mal schauen, wie die Ergebnisse in Peking 2022 aussehen werden?!

 

Wintersport-WM 2021 ein sportlicher Gradmesser vor Peking

 

Bei den verschiedenen Weltmeisterschaften in den Wintersportarten Bobsport, Skeleton, Rennrodeln, Ski-Freestyle, Snowboarden, Curling, Short Track, Eisschnelllaufen, Nordischer bzw. Alpiner Skisport, Eiskunstlaufen, Biathlon und Eishockey - alle unter Pandemie-Bedingungen - konnten die deutschen Winter-Athletinnen und -Athleten durchaus überzeugen, erkämpften 12 x Gold, 18 x Silber, 12 x Bronze - insbesondere dank der Schlitten-Sportlerinnen und -Sportler (Bob, Skeleton, Rennrodeln). Indes: Die Norwegerinnen und Norweger verbuchten 24 x Gold...

 

Im Schlittensport "einsame Klasse"

 

Im Schlittensport sind die Deutschen, wie eh und je, "einsame Spitze" (9 x Gold, 10 x Silber, 8 x Bronze bei den WM in Altenburg und am Königssee). Im Nordischen Skisport (WM in Oberstdorf) dominierte jedoch Norwegen mit 13 WM-Titeln, im Alpinen Skisport - bei den WM in Cortina d`Ampezzo - waren Österreich (8 Medaillen, 5 WM-Titel) und die Schweiz (9 Medaillen, 3 WM-Titel) herausragend. Bei den WM im Ski-Freestyle und Snowboarden in Idre, Almaty, Aspen und Rogla präsentierten sich hingegen die Russinnen und Russen in ausgezeichneter Form (14 Medaillen, 6 WM-Titel). Russland war ebenfalls bei den Eiskunstlauf-WM in Stockholm mit 3 WM-Titeln überragend.

 

Starke Niederländer im Eisschnelllaufen und im Short Track

 

Im Biathlon, bei den WM in Pokljuka, hatte wiederum Norwegen mit 7 WM-Titeln "die Nase vorn". Unsere niederländischen Nachbarinnen und Nachbarn waren dagegen bei den Einzelstrecken-WM in Heerenveen (18 Medaillen, 7 x Gold) und bei den Short Track-WM in Dordrecht (10 Medaillen, 6 x Gold) "das Maß aller Dinge". Allerdings: Coroinabedingt fehlten bei den Short Track-WM 2021 unter anderem Top-Nationen Südkorea, China und Japan und auch Deutschlands beste Short Trackerin Anna Seidel konnte in Dordrecht verletzungsbedingt nicht starten.

 

Beide WM-Titel 2021 im Eishockey an Kanada

 

2021 wurden auch neue Curling-Weltmeisterinnen und -Weltmeister jeweils in Calgary gekürt. Bei den Curling-Herren triumphierte Schweden, bei den Frauen die Schweiz. Und bei den Eishockey-WM-Turnieren der Frauen (in Calgary) und der Herren (in Riga) setzten sich beide Male die kanadischen Mannschaften durch. Deutschlands Eishockey-Herren wurden Vierte.

 

M-V und der olympische Wintersport

 

Mecklenburg-Vorpommern ist zwar – leider – kein Wintersport-Land, hatte und hat aber immer wieder Athletinnen und Athleten, die auch im Schnee und auf dem Eis mehr als nur olympisches „Standvermögen“ zeigten und zeigen …

 

Bei vier Olympischen Winterspielen am Start: Die Short Trackerinnen und Short Tracker aus Rostock…

 

Gerade der Short Track-Bereich, also die Kurzbahn-Eisschnellläuferinnen und Kurzbahn-Eisschnellläufer, waren aus M-V-Sicht – speziell aus dem Rostocker Blickwinkel – zwischen 1998 und 2010 immer „eine sichere Bank“ für eine Olympia-Teilnahme.

 

Die bisherigen Olympionikinnen und Olympioniken im Short Track des ESV Turbine Rostock waren Katrin Weber, Jahrgang 1976, bei Winter-Olympia 1998, Anne Eckner, Jahrgang 1979, bei Winter-Olympia 1998, Arian Nachbar, Jahrgang 1977, bei Winter-Olympia 1998, 2002 sowie 2006, Ulrike Lehmann, Jahrgang 1982, bei Winter-Olympia 2002, Andre Hartwig, Jahrgang 1983, bei Winter-Olympia 2002 sowie 2006 und Aika Klein, Jahrgang 1982, bei Winter-Olympia 2002, 2006 und 2010. Moritz Kreuseler, ebenfalls vom ESV Turbine Rostock, startete 2016 hingegen noch bei den Olympischen Jugend-Winterspielen in Lillehammer, Betty Moeske dann folgend 2020 bei den Olympischen Jugend-Winterspielen in Lausanne.

 

Rostock und das olympische Eishockey

 

Die Short Trackerinnen und Short Tracker sind jedoch nicht die einzigen Eissportlerinnen und Eissportler „Made in MV“ mit olympischer Vergangenheit.

 

Rostock ist ja auch eine Hochburg des Eishockeys. So spielte 1968 in Grenoble auch der gebürtige Grapzower und frühere Wahl-Rostocker Dietmar Peters in der Eishockey-Olympia-Auswahl der DDR, mit der er Achter wurde.

 

Damit war Dietmar Peters nicht der einzige Mecklenburger im DDR-Team 1968. Mit Peter Prusa stand damals auch ein gebürtiger Rostocker in der ostdeutschen Eishockey-Mannschaft. Und zusätzlich war auch Bernd Karrenbauer, der zunächst bei Dynamo Rostock, dann beim SC Dynamo Berlin agierte, am „DDR-Puck“ aktiv. Den DDR-Eishockey-Cracks gelang seinerzeit ein Sieg gegen Norwegen mit 3:1 und erreichte auch gegen die USA (4:6), Finnland (2:3), Schweden (2:5) und die Bundesrepublik (2:4) achtbare Resultate.

 

Lediglich die Spiele gegen die UdSSR (0:9), gegen Kanada (0:11) und die Tschechoslowakei (3:10) verliefen suboptimal. Aber egal, bereits die Olympia-Qualifikation war ein großer Erfolg! Olympiasieger wurde vor 50 Jahren die Sowjetunion vor der CSSR, Kanada und Schweden.

 

Olympisches Eisschnelllaufen mit mecklenburgischer Erfolgstradition

 

Im Eisschnelllaufen, also auf den „normalen“ Kanten, sorgten Sportlerinnen und Sportler aus M-V oder mit M-V-Wurzeln zudem für große Erfolge.

 

Das olympische Eislauf-„Vorspiel“ aus M-V-Sicht machte Helga Obschernitzki-Haase, die bis 1952 in Schwerin-Neumühle lebte, in der heutigen Landeshauptstadt M-V damals auch Handball spielte und 1960 als Mitglied des SC Dynamo Berlin bei den Winterspielen 1960 in Squaw Valley Gold über 500 Meter sowie Silber über 1000 Meter erkämpfte. Vier Jahre später, 1964 in Innsbruck, war sie immerhin noch Vierte über 1000 Meter und Fünfte über 1500 Meter.

 

„Goldig“ wurde es dann "für M-V" wieder 1992. Die gebürtige Wismarerin Jacqueline Börner erkämpfte nach ihrem Weltmeistertitel im Mehrkampf 1990 bei den Winterspielen 1992 in Albertville außerdem Gold über 1500 Meter. Sechzehn Jahre zuvor, bei den Winterspielen 1976 in Innsbruck, präsentierte dagegen sich gleich eine Rostocker Troika auf dem olympischen Eisschnelllauf-Oval: Karin Kessow, die Weltmeisterin im Mehrkampf 1975, Heike Lange, die Vize-Weltmeisterin 1975 beim Sprint-Weltchampionat, und Horst Freese, der mehrfache DDR- und dann bundesdeutscher Meister im Eisschnelllaufen.

 

In Innsbruck gab es für die Drei leider kein Edelmetall. Karin Kessow belegte Platz fünf über die 1500 Meter sowie Platz vier über die 3000 Meter, Heike Lange schaffte die Ränge zehn (500 Meter) bzw. acht (1000 Meter) und Horst Freese kam auf den neunten Platz über 1000 Meter.

 

Ein gebürtiger Barther Eisschnellläufer startete ebenfalls unter den olympischen Ringen. Roland Freier kam 1988 bei den Olympischen Winterspielen in Calgary zu jeweils Rang acht über die 5000 Meter und 10000 Meter.

 

Und wie erlebte Jacqueline Börner ihren Olympia-Erfolg?! Dazu Jacqueline Börner, verheiratete Schubert: "Olympia ist für jede Sportlerin und jeden Sportler so großartig. Es gibt sportlich nichts Besseres. Der Olympiasieg war die Erfüllung eines Lebenstraumes, ein großes Glück, eine Selbstbestätigung und ein erfolgreicher Augenblick, den man nicht vergisst. An die ersten drei Tage danach erinnere ich mich gar nicht mehr so genau (Nicht etwa, weil ich zu viel `Champus` getrunken hätte…), ich lebte wie in Trance. Es war Freude und Glücksgefühl zugleich! Auch wenn ich ansonsten nicht `bibelfest` bin: Der liebe Gott hat es mehr als gut mit mir gemeint: Er hätte mir in Albertville`92 auch Bronze `schenken` können – und ich wäre sehr, sehr glücklich gewesen… Jedoch Gold – das war der `Hammer`!"

 

Goldene Olympia-Zeiten im Bobsport für M-V

 

Im „normalen“ Eisschnelllaufen blieben 1976 für M-V zwar die olympischen Medaillen aus – dafür gab es diese im Bobsport. So erkämpfte der 1941 in Boblin geborene und heute in Varnkewitz/Rügen lebende ehemalige Bob-Pilot Meinhard Nehmer als Aktiver zweimal Olympia-Gold im Zweier bzw. im Vierer 1976, dazu 1980 in Lake Placid Olympia-Gold im Vierer sowie Olympia-Bronze im Zweier und zusätzlich WM-Gold 1977 im Vierer, WM-Silber 1979 im Vierer, WM-Bronze 1978 im Vierer und WM-Silber 1978 im Zweier.

 

Vierer-Bob-WM-Gold sicherte sich 1995 auch der 1967 in Neubrandenburg geborene Ulf Hielscher, der ein Jahr zuvor, 1994, Olympia-Bronze in Lillehammer erkämpft hatte. Übrigens gemeinsam mit Carsten Embach… Der 1968 in Stralsund geborene Sportler holte insgesamt sogar viermal WM-Gold: 1995, 1997, 2000 und 2003, dazu noch WM-Silber 2001 (alles im Vierer). Als Krönung gab es 2002 Olympia-Gold (Vierer).

 

Der Zehnkampf-Weltmeister von 1987 und Zehnkampf-Olympiazweite von 1988 Torsten Voss, 1963 in Güstrow geboren und für den SC Traktor Schwerin als Leichtathlet startend, war ebenfalls ein hervorragender Bob-Sportler. Seine WM-Bilanz im Vierer: WM-Silber 1997, WM-Bronze 1995 und WM-Bronze 1996. Dazu kommt noch Platz acht im Vierer bei Winter-Olympia in Nagano 1998. Weitere Bob-Erfolge: Torsten Voss wurde ebenfalls Gesamt-Weltcupsieger und zweifacher Europameister.

 

Der gebürtige Anklamer Marko Hübenbecker, Weltmeister im Vierer-Bob 2013, Vize-Weltmeister im Vierer-Bob 2015, WM-Dritter im Vierer-Bob 2012, Europameister im Vierer-Bob 2012 bzw. 2013 und Vize-Europameister im Zweier-Bob 2012, schaffte dann bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi im Vierer-Bob des Piloten Maximilian Arndt Rang sechs.

 

Last but not least, in puncto „mecklenburgisch-vorpommerscher Bobsport“: Petra Lammert, die einstige Kugelstoßerin des SC Neubrandenburg, war ebenfalls mit dem Bob ausgezeichnet unterwegs und sicherte sich 2012 die Vize-Europameisterschaft und Vize-Weltmeisterschaft.

 

Wo ordnet aber Bob-Olympiasieger Carsten Embach seinen Gold-Erfolg 2002 ein?! Dazu Carsten Embach: "Jede Medaille, jeder Erfolg ist auf seine Weise schön. Hinter jeder Medaille und hinter jedem Sieg, ob bei Olympia, WM oder EM, steckt ja eine eigene besondere Geschichte. Das macht ja jeden Erfolg auch auf eine ganz subjektive Weise so einzigartig. Dennoch: Der Olympiasieg 2002 in Salt Lake City ist schon der Höhepunkt meiner Karriere – der Olympiasieg ist nun einmal das Allergrößte, was eine Sportlerin bzw. ein Sportler erreichen kann. Nachhaltig bleiben mir auch die Olympischen Winterspiele 1994 in Lillehammer in Erinnerung. Damals war ich erst anderthalb Jahre im Bobsport dabei und gleich bei den ersten Spielen gewann ich Bronze. In Nagano wurde ich als Ersatzmann nominiert und 2002 gab es das erwähnte Olympia-Gold."

 

Rennrodeln „Made in M-V“: M-V auch im beim Skeleton und Rennrodeln in der Vergangenheit gut dabei

 

Auch ein früherer erfolgreicher deutscher Skeleton-Fahrer hat „M-V-Wurzeln“. Sandro Stielicke, 1986 in Teterow geboren, wurde 2009 Junioren-Weltmeister, in der Saison 2010/11 Gesamt-Weltcup-Zweiter und war 2010 außerdem Olympionike in Vancouver/Whistler.

 

Nicht zu vergessen sind die Rennrodlerinnen Ilse Geisler und Ute Rührold-Klawonn. Ilse Geisler, die spätere Wahl-Stralsunderin, wurde Weltmeister 1962 und 1963 sowie Olympia-Zweite 1964, und Ute Rührold-Klawonn, die spätere Wahl-Rostockerin, gewann unter anderem EM-Gold 1972, WM-Silber 1973 und 1975, WM-Bronze 1974 bzw. zweimal Olympia-Silber 1972 und 1976.

 

Hierzu (zu Innsbruck 1976) Ute Klawonn: "Wir absolvierten ja damals pro Tag nur einen Lauf, der Wettkampf erstreckte sich somit über vier Tage. Das war schon neu, hatten wir doch ansonsten zumeist einen Nachtlauf und drei Tagesläufe innerhalb von 24 Stunden. Die Anspannung war daher in Innsbruck 1976 ungemein größer. Hinzu kam, dass die Konkurrenz aus der Bundesrepublik und aus Polen mit einigen technischen Neuerungen aufwartete. Gerade die westdeutschen Rennrodlerinnen und Rennrodler hatten ja diese langen Helme, welche aerodynamisch besonders vorteilhaft sein sollten. Die polnischen Sportler hatten hingegen faktisch `Schulterstücke` bis zum Helm, die auch für Windschlüpfrigkeit sorgen sollten. Der Wettkampf bei den Damen verlief außerordentlich spannend. Erst im letzten Lauf konnte ich Elisabeth Demleitner noch vom Silberrang verdrängen. Zwischen Platz 1 (Margit Schumann) und Platz 7 (Monika Scheftschik) ging es dabei sehr eng zu. Ansonsten waren die Rennrodel-Teams aus der DDR, aus der Bundesrepublik und aus Österreich in Innsbruck am stärksten."

 

Ein „Erfolgs-Feeling“ für künstlerische Eis-Kufen

 

In Mecklenburg und Vorpommern werden aber nicht nur erfolgreiche Eishockey-Spieler, Kurzbahn-Eisschnellläuferinnen und Kurzbahn-Eisschnellläufer, Bobfahrer oder Skeleton-Athleten geboren. Auch im Eiskunstlaufen stand die Wiege späterer erfolgreicher Läuferinnen und Läufer in unserem Bundesland.

 

Für Ralph Borghard, Jahrgang 1944, trifft das „voll“ zu. Der gebürtige Rostocker wurde dreifacher DDR-Meister 1963, 1964 und 1966, EM-Sechster 1963 bzw. 1966, war WM-Teilnehmer 1966 und Olympionike 1964, jeweils im Herren-Einzel. Der Paarläufer Rolf Oesterreich, Jahrgang 1952, ebenfalls in Rostock geboren, konnte dann zehn bzw. zwölf Jahre später mit seiner Partnerin Romy Kermer sehr große Triumphe feiern. So wurde Rolf WM-Dritter 1974 und jeweils WM-Zweiter 1975 bzw. 1976, belegte bei den EM 1974, 1975 bzw. 1976 jeweils Platz zwei und erkämpfte Olympia-Silber 1976. Und der gebürtige Greifswalder Robin Szolkowy, 1979 in Greifswald geboren, hat ebenfalls eine mehr als imposante Medaillen-Sammlung: fünfmal WM-Gold (2008, 2009, 2011, 2012, 2014), zweimal WM-Silber, einmal WM-Bronze, viermal EM-Gold (2007, 2008, 2009, 2011), dreimal EM-Silber und zweimal Olympia-Bronze 2010 bzw. 2014 – alles erlaufen mit seiner Partnerin Aljona Savchenko. Das Duo belegte zudem bei Winter-Olympia 2006 einen ausgezeichneten sechsten Rang.

 

Ein gebürtiger Güstrower mit drei Olympia-Medaillen im Biathlon

 

Ein Athlet aus der Ernst-Barlach-Stadt Güstrow setzte bei drei Olympischen Winterspielen im Zweikampf mit Gewehr und Skiern olympische Erfolgs-Akzente: Frank-Peter Roetsch, auch fünffacher Weltmeister 1985-1989, erkämpfte 1988 in Calgary zweimal Olympia-Gold (10 Kilometer und 20 Kilometer), 1984 in Sarajevo Olympia-Silber (20 Kilometer) und wurde in Albertville 1992 unter anderem Neunter (10 Kilometer).

 

Welche Spiele dabei die schönsten waren?! Dazu Frank-Peter Roetsch: "In diesem Fall sind die erfolgreichsten auch die nachhaltigsten Spiele, also Calgary 1988. Kanada versteht es, Völker zu verbinden, das imponiert mir am meisten. Die Freundlichkeit, Herzlichkeit und Offenheit der Gastgeber von Calgary spürt man noch heute."

 

Tja, was bliebe noch anzumerken?! Leider gehören bislang das Eis-Angeln und auch das Eis-Segeln noch nicht zum olympischen Programm – sonst wäre die mecklenburgisch-vorpommersche Bilanz bei Winterspielen natürlich noch beeindruckender.

 

Marko Michels

(C) 2005 Stadtsportbund Schwerin e.V. / MADE BY MEDIENWERKBANK
Impressum    Kontakt