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Sieg in der Landesliga: BSC 95 sichert sich die Meisterschaft


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Schwerin bleibt in MVs höchster Liga ungeschlagen

Da ist sie: die Meisterschaft für die erste Mannschaft des BSC 95 Schwerin in der Landesliga 2021/2022! Am finalen Spieltag am vergangenen Sonntag zeigte sich das siebenköpfige Team noch einmal in Topform und gewann nach einem 6-stündigen Marathon alle drei angesetzten Begegnungen. Damit gelang es den Schwerinern um Kapitän Lennard Hewelt sogar die Saison ungeschlagen abzuschließen. Lediglich einmal trennte man sich mit einem Unentschieden von seinen Gegnern. Der finale Tabellenstand: 17:1.

Neben der Freude war auch eine gehörige Portion Erleichterung zu spüren. So konnte dieses Mal die Saison zu Ende gespielt werden. Die stark begonnene Vorjahressaison musste ja bekanntlich abgebrochen werden. Somit blieben den Schwerinern 2021 der Mannschaftssieg und damit die Chance zum geplanten Aufstieg verwehrt.

Doch diesmal klappte es. Gleich dreimal musste der BSC am letzten Spieltag in der Greifswalder Sporthalle III auf die Courts. Einmal mehr als gewöhnlich, weil noch das Nachholspiel gegen Motor Süd Neubrandenburg auf dem Programm stand. Die zwei weiteren Partien liefen gegen den BSV Einheit Greifswald und den Greifswalder SV 98.

SCHWERIN VS. NEUBRANDENBURG

Aufgrund Schwerins guten Vorsprunges war dem Team bewusst, dass ein Sieg gegen die Routiniers aus Neubrandenburg bereits vorzeitig die Meisterschaft bedeuten würde. Leider stand aufgrund der Terminverschiebung Stammspieler Fabian Bebernitz nicht zur Verfügung. Bestmögliche Unterstützung holte man sich daher aus der zweiten Mannschaft mit Frederik Hewelt. Zudem durfte eine ehemaliger Top-Spieler der Schweriner seinen Einstand in dieser Saison geben – Der Landeseinzelmeister von 2014, Micha Selke.

Die 5 Herren und zwei Damen gingen also hoch motiviert in die erste Begegnung. Sowohl das zweite Herrendoppel Patrick Dettmann/ Frederik Hewelt als auch das Damendoppel Madeleine Hardt / Mette Rudolph wurden gewonnen. Lennard Hewelt und Micha Selke mussten sich erst noch finden und verloren das 1. HD. Es folgten die Einzelpartien. Lauf- und Spielstark siegte Schwerins Kapitän im 1. Herreneinzel. Ebenso Rudolph im Dameneinzel. Den Neubrandenburgern mussten sich hingegen jeweils Patrick Dettmann und Finn Hellbach geschlagen geben. Somit entschied das Mixed über den Ausgang der Partie. Hier machten Selke und Hardt den Sack zu und holten den 5:3 Sieg und damit die vorzeitige Meisterschaft

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SCHWERIN VS. GREIFSWALDER SV 98

Trotz der nun entspannten Situation wollten die Landeshauptstädter nicht leichtfertig in die nächsten Spiele gehen. Immerhin lautete das kleine Tagesziel, ungeschlagen die Liga abzuschließen.

Doch das Team des Greifswalder SV 98 hatte sich ebenfalls mit einem Eigengewächs aus vergangenen Tagen verstärkt. So schlug der ehemalige Zweitligaspieler Andreas Kämmer endlich wieder für die Hansestädter auf. Das war natürlich ein Brett. Zusammen mit seinem Bruder und aktuellen Landesmeister im Herreneinzel, Michael Kämmer, stellte er das erste Doppel. Auf der Schweriner Seite dieses Mal Lennard Hewelt und Patrick Dettmann. Den Mannschaftssieg noch im Blut zeigten die beiden eine fantastische Gegenwehr, zwangen ihre Kontrahenten nach einem fulminanten zweiten Satz sogar in Runde drei. Kleine taktische Fehler und weniger erfolgreiche Angriffe verhinderten dann aber doch die große Überraschung.

Auf dem Nebenfeld zeigten sich Micha Selke und Frederik Hewelt ebenfalls in Topform. Ihnen gelang ihrerseits der Clou indem sie die früheren Oberligaspieler Pierron/Paul bezwangen. Der nächste Sieg ging an das Schweriner Damendoppel. Mette Rudolph ging wenige Atemzüge später direkt zum Dameneinzel über und zeigte auch hier bestes Badminton. Sie gewann ihre Begegnung deutlich und sicherte dem BSC 95 den 3. Punkt.

Der eigentliche Knaller, nein gleich zwei kamen aber noch. Der jüngere der Hewelt-Brüder setzte sich im 3. Herreneinzel völlig überraschend in drei hart umkämpften Sätzen gegen Werschnik durch. Damit würde Schwerin schlechtestens mit einem Unentschieden aus der Begegnung gehen. Parallel dazu spielte U19-Talent Finn Hellbach das 2. Einzel gegen Landesmeister Michael Kämmer. Hellbach spielte am Limit seiner Möglichkeiten, konnte kurzzeitig sogar die Führung übernehmen. Ein Sieg war aber noch nicht drin. Jede Menge Applaus war sein Auftritt aber mehr als wert.

Unter tosendem Beifall, zumindest was die spielfreien Teammitglieder aufzubringen vermochten, stand derweil Teamkapitän Lennard Hewelt dem besten Herren in der Halle gegenüber. Eigentlich rechnete sich der Schweriner gegen Andreas Kämmer höchstens eine passable Gegenwehr aus, mehr nicht. Doch was der 21-Jährige dann auf dem Feld zeigte, war ein Blockbuster. Man muss es einfach gesehen haben. In drei nervenzerreißenden Sätzen gewann er das Spiel und bescherte seinem Team damit den Punkt zum 5:2

Von diesem Sieg wohl noch ganz durcheinander, kamen Hardt und Selke nicht so recht in das Mixed und gaben sich der Greifswalder Paarung in zwei Sätzen geschlagen. Endstand 5:3

Schwerin vs. BSV Einheit Greifswald

Am Tagesende spielten standen noch die 8 Partien gegen den stark ersatzgeschwächt auflaufenden BSV Einheit Greifswald auf dem Programm. Lediglich Madeleine Hardt verlor ihr Dameneinzel gegen die einzige Stammspielerin der gegnerischen Mannschaft. Aufgrund der vorangegangenen Leistungen war das aber mehr als zu verschmerzen. Auch Dettmann, diesmal das 1. Herreneinzel spielend, musste einen Punkt abgeben. Nach gewonnenem ersten Satz verletzte er sich an der Wade und musste sein Spiel leider vorzeitig abbrechen. Alle anderen Matches gingen deutlich an den BSC 95 Schwerin. Endstand somit 6:2

Mit dem Sieg in MVs höchster Liga hat Schwerins 1. Mannschaft nun die erneute Chance (nach 2018/19) für den Aufstieg in die Oberliga Nord. Die Entscheidung wird Ende März in Stockelsdorf (Lübeck) sportlich ausgetragen.

Am Sonntag spielten: Mette-Marie Rudolph, Madeleine Hardt, Lennard Hewelt, Finn Hellbach, Micha Selke, Patrick Dettmann, Frederik Hewelt

Insgesamt für Team 1 im Einsatz waren: Mette-Marie Rudolph, Madeleine Hardt, Lennard Hewelt, Finn Hellbach, Micha Selke, Fabian Bebernitz, Patrick Dettmann, Michael Hewelt, Frederik Hewelt

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